Wossog Finanzberatung
Alexander Wossog

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Was ist die Arbeitslosenversicherung (ALV)?

Die ALV erbringt Leistungen bei Arbeitslosigkeit, wetterbedingten Arbeitsausfällen, Kurzarbeit, bei Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers und bei Wiedereingliederungsmassnahmen.


Wer ist gemäss Arbeitslosenversicherungsgesetz versichert?

Alle Arbeitnehmer die bei der AHV versichert sind...Selbständige sind nicht versichert.

 

Wer bezahlt die ALV-Beiträge?

Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen je die Hälfte der Beiträge.
Die Beitragshöhe entspricht 2,2 % des versicherten Einkommens bis 148 200 Franken.
Auf Einkommensanteilen über 148 200 Franken wird zusätzlich ein Solidaritätsprozent erhoben, welches je zur Hälfte zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern aufgeteilt wird.
Versicherte, deren Arbeitgeber nicht in der Schweiz der Beitragspflicht unterliegt, müssen den vollen Beitrag selbst bezahlen.


Welches Einkommen ist maßgebend?

Für die Berechnung der ALV-Beiträge wird das Einkommen herangezogen welches der
AHV-Beitragspflicht unterliegt.
Der Höchstbetrag des versicherten Verdienstes beträgt 12 350 Franken pro Monat.
Übersteigt das Einkommen diesen Höchstbetrag, werden die ALV-Beiträge auf der Grundlage des maximal versicherten Verdienstes berechnet.

 

Welche Leistungen erbringt die ALV bei Arbeitslosigkeit?

Sie deckt den vorübergehenden Erwerbsausfall bei Verlust der Arbeitsstelle und beträgt 70 % des versicherten Verdienstes.

Personen mit Unterhaltspflichten gegenüber unter 25-jährigen Kindern oder deren Taggeld weniger als 140 Franken beträgt oder die eine IV-Rente beziehen (IV-Grad von mindestens 40 %), erhalten 80 % des versicherten Verdienstes.
Der Höchstbetrag des versicherten Verdienstes entspricht demjenigen der obligatorischen Unfallversicherung (12 350 CHF).
Je nach Beitragszeit, Alter und Invaliditätsgrad werden zwischen 90 bis 640 Taggelder ausbezahlt.

 

Wer hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung?

Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung besteht, wenn eine arbeitslose Person während mindestens 12 Monaten innerhalb der Rahmenfrist von zwei Jahren vor der Anmeldung bei der Arbeitslosenversicherung eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat.
Zudem muss sie einen anrechenbaren Arbeitsausfall aufweisen, vermittlungsfähig sein und die Kontrollvorschriften erfüllen.

 

Staatsangehörige der Schweiz oder eines EU-/EFTAStaates

In einem EU- oder EFTA-Staat zurückgelegte Versicherungszeiten werden angerechnet, wenn die betreffende Person in der Schweiz arbeitslos geworden ist.
Die Höhe der Entschädigung richtet sich nach dem in der Schweiz erzielten Einkommen.

 

In der Schweiz beschäftigte Grenzgängerinnen und Grenzgänger

Grenzgängerinnen und Grenzgänger erhalten bei Arbeitslosigkeit die Arbeitslosenentschädigung in der Regel von dem Staat, in dem sie wohnen.
Die Leistungen richten sich dann nach den jeweiligen gesetzlichen Regelungen
Bei Kurzarbeit und wetterbedingten Arbeitsausfällen erhalten sie Leistungen der schweizerischen Versicherung.


Wo können Sie sich über die ALV informieren?

Die Arbeitslosenkassen, die kantonalen Amtsstellen und die regionalen Arbeitsvermittlungszentren (www.treffpunkt-arbeit.ch) erteilen gerne weitere Auskünfte.

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