Wossog Finanzberatung
Alexander Wossog

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Ist der Grenzgänger in der Schweiz berufstätig besteht Anspruch auf Kindergeldzulage in der Schweiz.
Deshalb ist er verpflichtet die Arbeitsaufnahme in der Schweiz der deutschen Kindergeldkasse mitzuteilen.
Das Kindergeld ist in Deutschland (192 Euro Kindergeld pro Monat, ab dem dritten Kind 198 € und ab dem vierten Kind 223 €) unter Umständen (je nach Wechselkurs) höher als in der Schweiz.

Deshalb kann der Grenzgänger einen Antrag auf Auszahlung des vollen Kindergeldes bei der Familienkasse in Deutschland stellen wenn der Ehepartner in D eine pflichtversicherte Beschäftigung ausübt.
Sollte dies nicht der Fall sein, wird von Deutschland nur die Differenz zwischen dem Schweizer und dem deutschen Kindergeld ausgezahlt.


Ist der Grenzgänger alleinstehend, alleinerziehend oder arbeiten beide Ehepartner in der Schweiz, wird nur das Schweizer Kindergeld ausbezahlt.
Ein Ausgleich von Deutschland findet nicht statt.

Die Gewährung von Kinderzulagen ist in der Schweiz kantonal geregelt.
Die Zahlungen sind an eine Erwerbstätigkeit in der Schweiz geknüpft, da sie aus Beiträgen der Arbeitgeber an die Familienausgleichskassen finanziert werden.
Zuständig sind die Familienausgleichskassen im Kanton der Arbeitsstätte.
Die Anmeldung erfolgt in der Regel durch den Arbeitgeber

Für jedes Kind stellt der Grenzgänger einen Antrag auf Kinderzulage mit Wohnsitzbescheinigung der in Deutschland lebenden Kinder mit dem Formular "Anmeldung zum Bezug von Kinderzulagen" beim schweizerischen Arbeitgeber.
Die Auszahlung erfolgt in der Schweiz durch den Arbeitgeber.
Der Anspruch auf Kinderzulage beginnt mit dem Tag des Lohnanspruches, am 1. Tag des Monats, in welchem das Kind geboren wird und endet mit dem Erreichen der Altersgrenze, dem Abschluss der Ausbildung oder mit dem Tod des Kindes.

In Deutschland ist der Antrag bei der zuständigen Familienkasse zu stellen, in der Schweiz in der Regel über den Arbeitgeber.
Der Antrag auf Familienleistungen gilt zwar grundsätzlich auch als Antrag auf Leistungen im jeweils anderen involvierten Land.
Dennoch sollte der Antrag unbedingt bei beiden Kassen gestellt werden.
Beim ersten Antrag nach der Geburt des Kindes ist eine Geburtsbescheinigung nötig.

 

Veränderungen müssen in erster Linie in dem Land angezeigt werden, aus dem Leistungen bezogen werden.

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